Februar und März 2015

Hallo ihr lieben Blogleser, als erstes möchte ich mich dafür entschuldigen das ich mich erst so spät bei euch melde, aber die letzten zwei Monate waren ganz schön verzwickt.
Anfang Februar kam Herrchen früher von der Arbeit heim und legte sich direkt ins Bett. Da hab ich mich gleich gefragt was das denn soll, kein toben mit mir? Nicht mal mehr vor die Tür ist er Abends mit mir gegangen ! Frauchen hat mir nur gesagt wir müssen Herrchen schlafen lassen, der hat die Grippe.

OK – – aber es sollte noch schlimmer kommen

Zwei Tage später, Herrchen ging es schon wieder einigermaßen, da erwischte es auch mein Frauchen. Aber das war gar nicht so schlimm, die hat sich aufs Sofa gelegt und da konnte ich dann den ganzen Tag mit ihr kuscheln.

Der Februar neigte sich also dem Ende zu, die Hundeschule viel auch aus da nicht nur meine Zweibeiner krank waren. Na dann konnte es ja im März nur wieder besser werden.

Pustekuchen, das müsst ihr euch vorstellen da fahren meine Zweibeiner morgens gemeinsam weg und Herrchen kommt ganz alleine wieder heim.
Auch am Abend kam mein Frauchen nicht wieder – Herrchen erklärte mir das sie im Krankenhaus ist, das er sie aber bald wieder holen würde.

Am nächsten Tag fuhr Herrchen dann Nachmittags weg und ich habe hier gesessen und gewartet das er mit Frauchen wieder nach Hause kommt, aber nix da. Nur ein paar von Frauchens getragenen Klamotten – da war ich aber traurig.

Das sollte aber nicht lange anhalten, am nächsten Morgen fuhr Herrchen ganz früh los und meinte er bringt nachher Frauchen mit. Freuen konnte ich mich noch nicht, aber Herrchen hat mich ja noch nie angelogen. Stunden später, mir kam es echt ewig vor, fuhr Herrchen dann in den Hof und was soll ich sagen, er hatte wirklich Frauchen dabei. Oh was war ich froh, aber mein Frauchen ging so komisch.

Die hatte noch zwei Stöcke in der Hand (die Menschen nennen die Stöcke auch Krücke) und das eine Bein hat sie auch nicht richtig benutzt. Aber das war mir egal, ich bekam von ihr gleich ein Leckerchen und nachdem sie sich auf einen Stuhl gesetzt hat, habe ich sie sofort erst mal bestürmt und mir ganz viele Streicheleinheiten ab geholt.

Die nächsten Wochen habe ich dann auch wieder die meiste Zeit mit Frauchen auf dem Sofa verbracht, weil sie nicht so viel laufen konnte, aber das sieht jetzt schon wieder recht gut aus und wir gehen auch wieder alleine nach draußen.

So schön es auch war so viel Zeit mit Frauchen auf dem Sofa zu verbringen, aber jetzt möchte ich doch mit ihr wieder die Welt erkunden. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und dann kann es richtig los gehen.

Ich wünsche euch einen schönen April
Bis dahin

eure Happy

Mein Geburtstag

Vielen Dank für eure Glückwünsche zu meinem Geburtstag. Ich möchte mich auch
bei denen bedanken die mir über die Homepage von meiner Mama gratuliert haben.

Meine Zweibeiner haben mir einen tollen kleinen Kuchen gemacht und haben ganz
viel mit mir gekuschelt (macht Frauchen aber auch den Rest des Jahres)

Aber schaut selber, Frauchen hat ein paar Bilder für euch gemacht

Viel Spaß wünsche ich euch

eure Happy

Das zweite Jahr mit Happy

Kaum zu glauben, aber nun ist Happy schon über zwei Jahre bei uns.
Noch immer ist es kein Zuckerschlecken, aber es gibt auch ganz viele Fortschritte.

Happy bleibt super toll alleine zu Hause, fährt gerne Auto, kuschelt gerne mit Frauchen auf dem Sofa, geht gerne nach draußen usw…………………….

Leider gibt es aber auch immer noch die Momente in denen man sich doch wieder fragt wer denn über Nacht den Hund ausgetauscht hat. An der Leine laufen ist noch immer nicht ihr Ding, aber sie macht gute Fortschritte. Die kurze Leine ist ihr aber noch immer viel zu kurz.

Na und es ist immer noch alles interessant was sich bewegt und ich muss sagen, Happy´s Augen sind viel zu gut und vor allem ist sie
sehr schnell. Also mit der Nachbarin laufen und quatschen geht, aber wehe ich lasse Happy dann aus den Augen – schwupps weg ist sie auf die andere Seite vom Feld, denn da läuft ja ein Hund und den will sie dann doch mal begrüßen.
Da geht es mir dann wieder wie im ersten Jahr mit der Stubenreinheit, wir Zweibeiner müssen einfach doch schneller sein.

So langsam nimmt Happy auch die Form eines richtigen Entlebuchers an, sie wird breiter und breiter. Sie ist aber, im Gegensatz zu unserer ersten Hündin, etwas schlanker und höher (Stockmaß 48 cm). Es macht einfach Spaß zu sehen wie sie sich verändert.

Auch merke ich immer wieder das ein Entlebucher doch etwas länger braucht um erwachsen zu werden (das ist uns bei unserer ersten Hündin gar nicht so aufgefallen, oder wir haben es einfach vergessen)

Das Fazit, wir haben einen super tollen Entlebucher der uns viel Freude macht und die Kleinigkeiten bekommen wir auch noch in den Griff.

Ein Dankschön an Happy´s Züchter:
Wir sind noch heute immer wieder begeistert das sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und vor allem haben wir einen Welpen bekommen der auf alles was im alltäglichen so auf ihn zukommt, bestens vorbereitet war. Unsere Happy hatte weder Angst vor dem Staubsauger, noch machte es ihr was aus wenn mal was auf den Boden schepperte usw……….. Das Beste aber war, sie wusste was NEIN ist. Das war am Anfang super hilfreich.

erika

Das erste Jahr mit Happy

Welpen sind knuffige süße kleine Kerlchen, die man am liebsten den ganzen Tag knuddeln und herzen möchte. Aber mit dem Einzug eines Welpen kommt ganz schön Trubel in die Wohnung. Auch uns als Langjährigen Hundebesitzer, die auf eine anstrengende Zeit vorbereitet waren, hat es noch mal kalt erwischt.

Als wir Happy abgeholt haben, war es Januar und die Temperaturen meinten es nicht sonderlich gut mit mir. Es waren arge Minusgrade, das bedeutete mit Jogginhose und dicken Socken schlafen gehen, den Bademantel in Reichweite und wenn Happy dann motzte (aus ihere Box heraus) hieß es:

Aufstehen, Bademantel an, Happy schnappen und raus. Da stand ich dann, noch halb schlafend und anstatt das Happy gleich mal Pipi machte, tobte sie erst mal ein wenig rum. Boah war ich müde und wollte doch nur eines, zurück in mein warmes Bett.

Wenn jemand meint das ein Welpe mit 8,5 Wochen schon stubenrein ist, der irrt und das gewaltig. Wie viele Pfützen durften wir weg machen, weil Happy einfach nur aufstand, ein Stück ging und schon lief es. Gut ich ging immer dann wenn sie gefressen hatte, gerade aufgewacht war, oder getobt hatte. Wobei nach dem toben war es am schwierigsten den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.

Und dann waren da noch die Momente in denen Happy friedlich zu meinen Füssen schlummerte und ich fleißig am PC arbeitete. Sie wurde wach und ich wollte nur grad schnell die eine Sache zu Ende bringen………………………. Zu spät, ich konnte den Putzlappen holen. Es hat sich als sehr gut erwiesen immer einen Putzeimer mit Wasser parat zu haben um schnell alles wieder weg zu wischen.

Bei den großen Geschäften war ich besser, die konnte man sehr gut erkennen. Wenn Happy sich im Kreis begann zu drehen hieß es, Happy schnappen und raus.  Allerdings bei den kalten Temperaturen nicht die Jacke vergessen, denn auch wenn Happy drinnen noch ganz dringend musste, das hatte sie, bis wir draußen waren schon wieder irgendwie verdrängt. Es dauerte dann immer noch eine ganze Weile bis sich der Erfolg einstellte.

So nach 2 Monaten waren wir dann zumindestens so weit, das die großen Geschäfte nur noch draußen gemacht wurden. Bei den Kleinen dauerte es noch ein Weilchen.
Aber keine Sorge, wenn man nicht gerade teure Teppiche in der Wohnung hat und seine Kleidung immer schön hoch legt kann ja nicht viel passieren und immer dran denken , Kinder können auch nicht sofort auf´s Klo und bekommen daher eine Windel an.

Dann ging es los das wir Happy daran gewöhnen wollten, alleine zu bleiben. Mit dem Verlassen des Zimmers ging es los. Immer ein wenig länger und dann gab es, wenn Happy ruhig war ein Leckerchen. Das Herrchen jeden Morgen die Wohnung verließ kannte sie ja, aber bei mir fand sie das nicht wirklich klasse. Ich war aber stur und habe die Zeiten immer wieder gesteigert. Sie lief dann immer aufgeregt in der Wohnung rum und hat ordentlich gejammert. Hier kommt jetzt der Moment in dem wir nicht in einem Mietshaus mit mehreren Mietern hätten wohnen dürfen, die hätten sich über die Lautstärke bestimmt beschwert. Aber ich war stur und erst wenn ich nichts mehr hörte,  bin ich in die Wohnung zurück. Ach ich muss an dieser Stelle noch erwähnen, es wird immer gesagt, dass man dem Hund etwas zur Ablenkung da lassen soll. Das habe ich auch versucht und gab ihr ein Rinderohr. Das fand ich dann später unter meinem Kopfkissen. Das war nichts mit dem ich Happy beschäftigen konnten, außer dass sie es versteckte.

Dafür hat sich Happy dann andere Dinge gesucht.  Als erstes musste die Fernbedienung dran glauben. Die hat sie in meiner Abwesenheit schön in Einzelteile zerlegt. Nur zusammenbauen war nicht mehr möglich. Ok, also bedeutet das, alle Fernbedienungen in Sicherheit bringen, wenn wir beide die Wohnung verlassen.

Aber Happy war nicht blöd, auf dem Nachtschrank stand ja der Wecker und den hat sie dann auch zerlegt. Seit dem kam dann der zweite Wecker auch weg, wenn wir beide weg fuhren.Es musste dann noch die Fernsehzeitung und eine Kladde, die auf meinem Schreibtisch lag, dran glauben. OK bei der Fernsehzeitung bin ich dann her gegangen und habe die alten aufgehoben und dann auf den Tisch gelegt wenn wir beide weg fuhren.Nach ein paar Monaten hat Happy auch die Zeitung nicht mehr geschreddert und wir haben auch die Wecker wieder auf den Nachtschränken stehen lassen können. Nur bei den Fernbedienungen sind wir noch etwas vorsichtiger.

Glücklicherweise hat Happy sich nie für meinen Handarbeitskorb interessiert.

Happy hat sehr schnell gelernt was sitz, runter, bleib, komm, nein usw. bedeutet, das war echt klasse. In der Wohnung klappte alles einwandfrei, nur draußen unter Ablenkung (durch Grashalme, Mücken usw) sah sie keinen Sinn darin. Nicht mal mit Leckerchen war sie zu bewegen, denn die waren (und sind es immer noch nicht) keine große Motivation für sie etwas zu tun.  Aber auch das bekommt man mit viel Geduld und Konsequenz  hin, allerdings muss ich immer daran denken wenn es regnet sollte ich nicht sitz sagen, denn das will sie gar nicht machen (der Popo wird ja dann nass).

Wir sind viel ohne Leine draußen gelaufen und ich war ganz stolz das sie immer so schön bei mir blieb und kam wenn ich sie rief. Bis zu dem Tag, an dem die Nachbarin interessanter war. Ich bin einfach weiter in Richtung der Nachbarin, auch wenn ich eigentlich lieber in die andere Richtung gegangen wäre. Als ich aber bei der Nachbarin eingetroffen bin , war Happy schon wieder dort wo sie mir abgehauen war und wurde ganz panisch  das ich weg war, Ich hab sie dann gerufen und sie kam. Seit dem Tag läuft Happy hier an den Häusern nur noch mit Schleppleine, zu mindestens bis ich mich darauf verlassen kann das sie nicht weg läuft, oder sich in solchen Situationen abrufen lässt.

Die Leinenführigkeit lässt auch nach einem Jahr immer noch zu wünschen übrig (außer die Leine ist lang genug) aber da kann man ja auch dran arbeiten.Es gibt immer wieder Momente in denen man sich fragt, hat da über Nacht einer meinen Hund aus getauscht ? Gestern hat sie aber doch noch gehört. Warum macht sie das jetzt nicht? Kann die nicht so anständig an der Leine laufen wie die anderen in der Hundeschule?

Ich kann aber alle trösten, diese Zeiten vergisst man mit den Jahren. Wir hatten ja schon mal einen Welpen und an all diese Dinge konnten wir uns nicht mehr wirklich erinnern. Wir haben uns öfter gefragt, war das beim ersten Welpen auch so?

Es gibt so viele schöne Momente, die ich natürlich nicht vergessen möchte zu erwähnen. Es ist toll mit Happy zu kuscheln, mit ihr zu spielen und draußen zu dallern. Sie hat Freude daran Leckerchen zu suchen und zu ZOSen. Sie ist sehr lieb, versteht sich mit Kindern und frisst auch keine Postboten. Sie bleibt super toll alleine zu Hause und auch im Auto bleibt sie alleine und wartet darauf das wir wieder zurück kommen, Sie ist ein Schatz und trotz der kleinen Zwischenfälle möchten wir Happy nicht missen und würden sie für kein Geld der Welt hergeben oder tauschen wollen.

Manche Hundehalter scheinen keine Leine zu besitzen

Ich finde es auch schöner wenn mein Hund frei laufen kann,
aber ich verstehe nicht, warum sich viele gegen gewisse Regeln immer wieder hinwegsetzen müssen, so mit den Worten „mein Hund tut nix“

Es gibt  Hundehalter die nicht mal eine Leine bei sich führen. Selbst wenn ihnen ein angeleinter Hund entgegen kommt sehen sie keine Notwendigkeit ihren Hund an die Leine zu  nehmen.

Warum können sie  einfach nicht verstehen  dass man seinen Hund mit Absicht an der Leine hat, vielleicht weil er absolut unverträglich ist, oder weil man grade keinen Kontakt zu anderen Hunden wünscht, oder, oder ……….. Da gibt es viele gute Gründe für.

Auch sollten Hunde immer dann angeleint werden, wenn Erwachsene mit Kinder einem entgegen kommen, die Kinder könnten Angst haben und im schlimmsten Fall auch die Erwachsenen. Durch das nicht anleinen wird dann nur die Angst der Erwachsenen gesteigert und auf die Kinder übertragen.

Statt seinen Hund an zu leinen kann man auch, sobald die Menschen in Sichtweite sind, sehr eindeutig seinen Hund zu sich rufen und Fuß gehen lassen, vorausgesetzt der Hund hat es gelernt und führt dies ohne wenn und aber aus.
Vorweg laufende Hunde werden, von nicht Hundehaltern, immer als nicht hörende Hunde betrachtet, auch wenn dies nicht der Fall ist. Selbst Hundehalter mit nicht verträglichen Hunden haben damit ein großes Problem und sehen schon das Unbeil auf sich zu kommen.

Ich habe es auch erlebt dass auf Flächen, auf denen Hunde nur angeleint geführt werden dürfen, einfach darüber hinweg gegangen wird. Mich wundert es dann auch nicht, wenn wir immer weniger Orte haben, wo wir mit unseren Hunden gerne gesehen sind. Hundestrände werden geschlossen, schöne Parks werden für Hunde gesperrt usw.
Das könnte man doch ganz einfach verhindern, in dem sich alle an ein paar einfache Regeln halten.

Na und wenn nur das Anleinen vorgeschrieben ist und nicht wie kurz die Leine sein muß,
kann man auch eine Schleppleine verwenden und der Hund hat doch genug Auslauf. Die Hundehalter sollten dann allerdings die Leine einkürzen, sobald Personen mit oder ohne Hunde auf einen zu kommen.

Für Menschen gibt es einen Knigge, vielleicht sollte es auch einen für Hundehalter geben.

Freitag der 13te, oder Happy Day´s in Schürdt

Das war ein Tag, heute Mittag sind wir los gefahren um unsere Happy zu holen.
Nachdem wir den Papierkram erledigt hatten und auch das Halsband anprobiert war machten wir uns auf den Weg in Happy´s neues zu Hause.

Während der kurzen Autofahrt hat sie auf meinem Schoß gesessen und aus dem Fenster geschaut (sah zu mindestens so aus).

Zu Hause angekommen wurde erst mal ganz vorsichtig alles in Augenschein bzw. Nasenschein genommen. Da Happy davon so müde war hab ich mich mit ihr auf die Couch gekuschelt und sie hat ein langes Nickerchen gemacht.

Wiese war ja nichts Neues für sie und so tobte sie nach dem sie ausgeschlafen hatte auf dieser rum und hat auch gleich ein Häufchen und ein Bächlein gemacht.
Und dann kam doch gleich auch noch Spike vorbei (ein Retrieverrüde) der Happy
freundlich beschnupperte, während sie auf meinem Arm war.

Ihre Geschwister hat sie schon sehr vermisst und immer wieder nach ihnen gerufen, aber sobald sie merkte dass wir da sind und mit ihr kuschelten war es auch gleich wieder besser.

Nun bin ich gespannt wie die erste Nacht wird wenn sie so alleine in der großen Box schlafen soll.

Alles in allem ein spannender Tag für alle.

Och was sind die Groß geworden

Heute haben wir Happy und ihre Geschwister zum zweiten Mal besucht.
Das war echt toll zu sehen wie sich die kleinen Fellnasen in der Zwischenzeit
entwickelt haben. Eine ganze Weile hat Happy auf meinen Beinen ganz entspannt geschlafen.

Schön war es auch zu sehen wie die Kleinen miteinander spielen und auch auf
Geräusche reagieren. Ganz neugierig hat Happy beim klingeln von Franks Handy ihren Kopf gehoben und hat mal geschaut was sie denn da beim schlafen stört.

Heute habe ich euch auch ein paar Bilder von Happy mitgebracht, schaut selber
was für ein hübsches Hundekind sie ist.

Wir freuen uns schon darauf sie zu uns zu holen.